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Sep202011

Zurück in die Gesetzliche

In der PKV erwarten ältere Personen häufig hohe Beiträge für vergleichsweise schlechte Leistungen. Hingegen sind in der GKV die Leistungen meist umfangreicher, außerdem gibt es keine Rückstellung und die Höhe der Beiträge ist durch Basis- bzw. Standardtarife gesichert.


Grundsätzlich müssen sie für einen Wechsel zurück in die GKV die Voraussetzung erfüllen, dass sie mindestens 90 Prozent der zweiten Hälfte ihres Erwerbslebens bei einem gesetzlichen Versicherer Mitglied waren. Die soll verhindern, dass junge Menschen von den geringen Preisen in der PKV profitieren, um dann im Alter in die GKV zu wechseln und dort wiederum Beiträge sparen.


Sollten sie diese Voraussetzung nicht erfüllen, bleibt es ihnen nur dafür zu sorgen, dass sie wieder versicherungspflichtig werden. Dazu gibt es mehrere Möglichkeiten:


  1. Sie reduzieren als gutverdienender Arbeitnehmer ihr Gehalt bis spätestens 12 Monate vor dem Ruhestand so stark, dass sie wieder unter der Jahresarbeitsentgeltgrenze liegen. Dazu senken sie einfach ihre Arbeitszeiten entsprechend stark. Wenn dann die Rente eintritt kann die gesetzliche KV freiwillig bis ans Lebensende fortgesetzt werden.

  2. Sie melden sich als Arbeitnehmer spätestens bis ein Jahr vor ihrer Rente arbeitslos. Mit dem Erhalt von Arbeitslosengeld wird der Eintritt in die GKV zur Pflicht.

  3. Sie geben ihre Selbstständigkeit auf und beziehen ein Arbeitnehmergehalt unter der Jahresarbeitsentgeltgrenze.


Doch Achtung! Arbeitnehmer, die sich von der Versicherungspflicht haben befreien lassen haben diese Möglichkeit nicht mehr. Dies gilt auch für Studenten, die bei Studienbeginn privat versichert waren. Während der Dauer ihres Studiums dürfen diese, haben sie sich zuvor von der Versicherungspflicht befreien lassen, nicht mehr in eine GKV wechseln.


Bedenken sie auch, dass mit einem Wechsel in die GKV die Altersrückstellung sofort verloren geht.

Um zu verhindern, dass Rentner sich die Beiträge der PKV irgendwann nicht mehr leisten können, wurde 2009 der Basistarif in der PKV eingeführt. Dieser darf einen monatlichen Höchstbetrag nicht überschreiten. Häufig können in der PKV auch Leistungen nachträglich hinzugebucht werden, um die Krankenversicherung an die neuen individuellen Ansprüche anzupassen.


Admin · 178 mal angesehen · 1 Kommentar
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